Heiße Kämpfe bei kaltem Wetter

erstellt am: 19.05.2016 | von: redakteur | Kategorie(n): Allgemein, Fahrtensegeln, Rheinwoche

RW2016Die zahlreichen Wetter Apps sind nützliche Helfer geworden und aus Sicht der modernen Segler kaum noch wegzudenken. Dass sie aber auch Gefahren ganz anderer Art in sich bergen können, zeigte die diesjährige Rheinwoche, die mit 167 Stromkilometern von Porz über Düsseldorf /Lörick und über Wesel nach Rees führte. Während bei den letzten Rheinwochen deutlich mehr als 100 Boote an den Start gingen, wurden in diesem Jahr nur 81 Boote gemeldet. Die Wettermeldungen sagten Starkwind, Regen und kühle Temperaturen mit Höchstwerten von gerade mal 11°C vorher. Das mag den einen oder anderen von seiner Teilnahme abgehalten haben.

Wie so oft kommt es aber anders und wenn die Wettervorhersage nicht so gut ist, kann es eigentlich nur noch besser werden. So freuten sich alle Teilnehmer darüber, dass der Regen nahezu ganz ausblieb und der Wind zwar ordentlich und böig war, aber das Wetter ließ es seit langem wieder zu, dass alle 5 Wettfahrten ohne Störungen und nennenswerte Verschiebungen stattfinden konnten. Gestartet wurde in 5 Klassen, und die aus eigener Sicht sehr spannenden und oft sehr knappen Kopf-an-Kopf-Rennen konnten wie immer von unserem Begleitboot EUREKA aus verfolgt werden.

Der KYC war insgesamt mit 3  Schiffen vertreten:

Die Sailhorse „HARAKIRI“ ( Hans Wilhelm Dünn, Heike Erlinghagen und Christiane Frohn (Segelkameradschaft Unterbacher See)) belegte in Startgruppe 2 den 12. Platz und innerhalb der Sailhorse Klasse den 3. Platz.

Die Elb- H -Jolle „KORALLE“ (Michael Klussmann, Oliver Simon) belegte den 3. Platz in der Startgruppe 5, aber sicherlich den 1. Platz die Schönheit des Schiffes betreffend.

Die VA 18 „ST GEORGE“ (Klaus Hammel, Dr. Jörn Viell, Jochen Kiel) belegte den 6. Platz in der Startgruppe 5.

Eugen Richter und Dr. Karin Döpfmer erreichten mit der Shark 24 „ZUBENELGENUBI“ mit und von Hans Müller (Bonner Segelgemeinschaft e.V.) den 3. Platz in Startgruppe 4 und innerhalb der Shark 24 Klasse den 3. Platz.

Nicht zu vergessen Olaf Krings, der als fleißiger Helfer das Sicherungsboot ANNE IV (Motorboot) fuhr. Einen ganz besonders unermüdlichen Einsatz leisteten wieder einmal Dr. Margret Liesegang und Gisela Trossen im Rahmen der Organisation im Regattabüro , sowie Holger Vogt  als Wettfahrtleiter des Start Teams.

Allen Helfern sei für die gute Vorbereitung und Durchführung ein ganz herzliches Dankeschön ausgesprochen, denn ohne sie wäre die Rheinwoche nicht möglich.

 

Text: Jochen Kiel; Bild: Joachim Demont


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