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Von Hermann Josef Anton
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Tage vor dem Ereignis haben die Organisatoren zusammen gesessen um die Letzten
Vorbereitungen abzusprechen. Zu unserm Entsetzen hatten wir noch keine Meldung
vorliegen und wird überlegten, ob wir den Cup absagen sollten. Herumtelefonieren
bei den Teilnehmern ließ und aber dann doch hoffen.
Wir wurden, wie Ihr feststellen konntet jedoch nicht enttäuscht. 20 Boote
waren am Start und die Skipper hoffnungsvoll. Die Wettervorhersagen waren extrem
schlecht, an beiden Tagen strichweise Regen und Gewitter mit Sturm möglich. Nun
Ja - Kölner sind Optimisten, und eine Opti-Regatta-Leitung muss ja wohl
optimistisch sein. Außerdem vertrauen wir auf die besondere Lage in der Kölner
Bucht. Wir hatten Glück! Der Wind war gut. Der Himmel locker bewölkt und kalt
war es auch nicht. Der Bürgermeister Wolf begrüßte Teilnehmer und Gäste und
stellte fest, wie gut es doch sei, dass auf dem Decksteiner Weiher gesegelt
werden könne und dass in diesem Jahr schon der 9. Opti-Cup ausgetragen würde. Im
nächsten Jahr können wir also das erste Cup-Jubiläum feiern. Wir starteten die
erste Wettfahrt als Olympisches Dreieck mit zwei Runden. Es lief wunderbar. das
Feld blieb verblüffend dicht beieinander und es gab keine Zwischenfälle. Kaum
einmal der Ruf nach 'Raum' war zu hören. Auch Kringel brauchten nur selten
gefahren zu werden. Toll war es zu sehen wie gut die Regeln schon sitzen. Nicht
einmal viel geschwatzt wurde zwischen den Booten, dazu war der Wind zu
frisch.
Nach dem ersten Lauf gab es Würstchen vom Grill. Der Frank hatte sie
pünktlich fertig. Aber auch Kuchen stand in großer Variabilität zur Verfügung.
Kaffee, Limo und für die 'Alten' Kölsch vom Fass waren reichlich da. Für
zwischendurch natürlich Mengen von Gummibären (die keine waren aber dafür
größer).
Auch die Zweite Wettfahrt lief gut mit etwas weniger aber genug Wind. Trocken
kamen alle vom Wasser und nach Hause oder in die Quartiere. Wir Wettfahrtleitung
dacht mit Sorge an den Sonntag, für den wieder Regen angesagt war. Kein Problem
es gab keinen Regen die Wettfahrt hatte wieder guten Wind und so wurden drei
Wettfahrten je zwei Runden ausgetragen. Nebenbei sei zu bemerken, dass wir
wieder ein eigenes Optiking vom Club dabei hatten. Torsten hat tapfer
durchgehalten und gezeigt, dass er auch wriggen kann. Eine Skipperin hat's
gesehen und protestiert, richtig mit Bootskennung und Namen. Wäre böse gewesen,
wenn der Torsten nicht so ein grüner Anfänger gewesen wäre und deshalb auf dem
letzten Platz gelandet ist. Der Protest wurde diskutiert und auf Konsequenzen
verzichtet.
Nachdem sie obligatorische Pizza auch noch pünktlich nach er Wettfahrt
eingetroffen war und alle gesättigt waren, Selbst die Würstchen vom Grill waren
weg. Warteten die Skipper auf die Preisverteilung. Sonderpreise gab es in großer
Zahl ( einen Fernseher, ein Radio eine Taschenlampe, Taschenkompasse und eine
Weltzeituhr. Dann wurden die erreichten Plätze verlesen. Wie es bei Seglern gute
Sitte ist mit dem letzten angefangen. Jeder erhielt seinen Applaus. Niemand war
unglücklich gab es doch jede Menge Trostpreise .
Gegen 17 Uhr räumte die ganze Gesellschaft den Platz, nicht ohne vorher den
THW-lern , den DLRG-lern und der Wettfahrtleitung mit all ihre Helfern zu
danken. |