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Home : Die "Jungsegler" im Kölner Yacht Club : opti : Opti Köln Cup 2004

Opti Köln Cup 2004

Von Hermann Josef Anton

14 Tage vor dem Ereignis haben die Organisatoren zusammen gesessen um die Letzten Vorbereitungen abzusprechen. Zu unserm Entsetzen hatten wir noch keine Meldung vorliegen und wird überlegten, ob wir den Cup absagen sollten. Herumtelefonieren bei den Teilnehmern ließ und aber dann doch hoffen.

Wir wurden, wie Ihr feststellen konntet jedoch nicht enttäuscht. 20 Boote waren am Start und die Skipper hoffnungsvoll. Die Wettervorhersagen waren extrem schlecht, an beiden Tagen strichweise Regen und Gewitter mit Sturm möglich. Nun Ja - Kölner sind Optimisten, und eine Opti-Regatta-Leitung muss ja wohl optimistisch sein. Außerdem vertrauen wir auf die besondere Lage in der Kölner Bucht. Wir hatten Glück! Der Wind war gut. Der Himmel locker bewölkt und kalt war es auch nicht. Der Bürgermeister Wolf begrüßte Teilnehmer und Gäste und stellte fest, wie gut es doch sei, dass auf dem Decksteiner Weiher gesegelt werden könne und dass in diesem Jahr schon der 9. Opti-Cup ausgetragen würde. Im nächsten Jahr können wir also das erste Cup-Jubiläum feiern. Wir starteten die erste Wettfahrt als Olympisches Dreieck mit zwei Runden. Es lief wunderbar. das Feld blieb verblüffend dicht beieinander und es gab keine Zwischenfälle. Kaum einmal der Ruf nach 'Raum' war zu hören. Auch Kringel brauchten nur selten gefahren zu werden. Toll war es zu sehen wie gut die Regeln schon sitzen. Nicht einmal viel geschwatzt wurde zwischen den Booten, dazu war der Wind zu frisch.

Nach dem ersten Lauf gab es Würstchen vom Grill. Der Frank hatte sie pünktlich fertig. Aber auch Kuchen stand in großer Variabilität zur Verfügung. Kaffee, Limo und für die 'Alten' Kölsch vom Fass waren reichlich da. Für zwischendurch natürlich Mengen von Gummibären (die keine waren aber dafür größer).

Auch die Zweite Wettfahrt lief gut mit etwas weniger aber genug Wind. Trocken kamen alle vom Wasser und nach Hause oder in die Quartiere. Wir Wettfahrtleitung dacht mit Sorge an den Sonntag, für den wieder Regen angesagt war. Kein Problem es gab keinen Regen die Wettfahrt hatte wieder guten Wind und so wurden drei Wettfahrten je zwei Runden ausgetragen. Nebenbei sei zu bemerken, dass wir wieder ein eigenes Optiking vom Club dabei hatten. Torsten hat tapfer durchgehalten und gezeigt, dass er auch wriggen kann. Eine Skipperin hat's gesehen und protestiert, richtig mit Bootskennung und Namen. Wäre böse gewesen, wenn der Torsten nicht so ein grüner Anfänger gewesen wäre und deshalb auf dem letzten Platz gelandet ist. Der Protest wurde diskutiert und auf Konsequenzen verzichtet.

Nachdem sie obligatorische Pizza auch noch pünktlich nach er Wettfahrt eingetroffen war und alle gesättigt waren, Selbst die Würstchen vom Grill waren weg. Warteten die Skipper auf die Preisverteilung. Sonderpreise gab es in großer Zahl ( einen Fernseher, ein Radio eine Taschenlampe, Taschenkompasse und eine Weltzeituhr. Dann wurden die erreichten Plätze verlesen. Wie es bei Seglern gute Sitte ist mit dem letzten angefangen. Jeder erhielt seinen Applaus. Niemand war unglücklich gab es doch jede Menge Trostpreise .

Gegen 17 Uhr räumte die ganze Gesellschaft den Platz, nicht ohne vorher den THW-lern , den DLRG-lern und der Wettfahrtleitung mit all ihre Helfern zu danken.