Köln Cup 2013 zwischen Flaute, Regen und Sonnenschein

erstellt am: 09.09.2013 | von: redakteur | Kategorie(n): Allgemein, Köln Cup

 

Foto-1Bild: Udo Giesen Ein Wettermix aus Sonne, Regen und eher flauen Winden prägte die Wettfahrten des diesjährigen 30. Köln Cups und die Frage „welchen  Wind werden wir wohl morgen haben?“ war eine der meist diskutierten des Wochenendes. Die unterschiedlichen Wetterdienste im Internet orakelten zwischen 5 kn und 5 Bft für das Revier vor Enkhiuzen.

Nach dem Skipper-Briefing Samstagfrüh ging es erst einmal mit einer Startverschiebung der ausgeschriebenen  Up-and-Down Rennen los.  Als der Wind dann soweit aufgefrischt hatte, dass man über die Startlinie segeln konnte, schoss die Wettfahrtleitung unter Manfred Behrendt den ersten Lauf an.Aber schnell wurde klar, dass die erhoffte und von den Wetterdiensten vorhergesagte Windzunahme zunächst  ausblieb Die Wettfahrtleitung reagierte darauf mit einer Bahnverkürzung, um die Nerven der Crews zu schonen und die Bedingungen regulär zu halten.  Kurz nach Mittag pendelte sich der Wind auf 9 kn ein und die zweite Tageswettfahrt konnte zur Freude der Teilnehmer bei mehr Bootsspeed gestartet werden. Dies veranlasste einige Schiffe doch etwas härter um die besten Plätze  an der Startlinie zu fighten und bescherte der Wettfahrtleitung eine Protestverhandlung.

Leider hielt die Freude über den Segelwind nicht allzu lange an. Gegen Ende des Laufs war der Wind wieder so flau, dass die hinteren Schiffe der letzten Startgruppe (Gruppe Yardstick) Mühe hatten, innerhalb des Zeitlimits über die Ziellinie zu fahren. Die dritte Tageswettfahrt musste leider abgesagt werden, da der Wind am Nachmittag komplett eingeschlafen war.

Der Sonntag begann wettermäßig mit einem komplett anderen Erscheinungsbild: Kühl, Dauerregen und zunächst schwachem Wind, der aber rechtzeitig zum Start der Langfahrt auf bis zu 20 kn angewachsen war. Auf dem letzten Schenkel des Kurses hatte der Wind aber schon wieder etwas von seiner Kraft verloren, dafür hörte  der Regen auf und die Sonne bahnte sich ihren Weg durch die Wolken.

Die Siegerehrung fand aufgrund des veränderten zeitlichen Ablaufs (Verlegung der Regatten von Freitag/Samstag auf Samstag/Sonntag) direkt im Anschluss an die Wettfahrt  auf der Terrasse vor dem Hafenmeister Gebäude statt. Dabei strahlten nicht nur die Sonne, sondern auch die Sieger:

In der Gruppe ORC 1 gewann Knubbel (Oliver Stein) vor Karma (Klaus Hesselmann) und See You (Thomas Cramer). X4FUn (Matthias Cramer) siegte in der Gruppe ORC2 vor Idefix (Andre Zander) und Mon Amie (Roland Swade). In der Yardstick Gruppe ersegelte sich Jaunty (Klaus Nagora) vor Fuchur (Hans-Peter Steven) und Helena (Detlef von Schmeling) den Sieg.

Den Pokal als Gesamtsieger konnte die Crew der Knubbel (SIGMA 400) in Empfang nehmen.

Ergebnisse ORC1

Ergbenisse ORC2

Ergebnisse YS

Bilder vom Cup (wird noch gefüllt)


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× 7 = sechzig drei