Regatta-Segeln unter Weinbergen

erstellt am: 09.06.2015 | von: redakteur | Kategorie(n): Allgemein, Regattasegeln, Rheinwoche

inline5Neuer Teilnehmer-Rekord bei der Rheinwoche in Walluf. Mit 140 gemeldeten Yachten aus ganz Deutschland, Holland, England und der Schweiz war die Rheinwoche vom 23. – 25. Mai 2015 die bisher größte Rheinwoche in ihrer nun schon 93jährigen Geschichte. H-Boot, Shark24 und Dyas segelten mit jeweils gut 10 teilnehmenden Schiffen ihre Ranglistenregatten aus. Aber auch die vielen anderen Klassen wie z. B. Drachen, Trias, J22, Sailhorse und Pirat waren vertreten. Ein prominenter Teilnehmer war Prinz Luitpold von Bayern auf seiner Asso99 “König Ludwig”, der die Veranstaltung mit einigen Fässern Bier aus der eigenen Brauerei unterstützte.

Das Regattaleiter-Duo Uli Rosskopf und Christoph Zander startete die Boote in 7 Gruppen. Trotz schwachem Wind (2-3 Bft aus NO) konnten am Samstag 2 Starts durchgeführt werden, sogar mit einer langen Rundenfahrt für die Schnelleren. Am Samstagabend wurde erstmals ein “Medal Race” um das Blaue Band (schnellste gesegelte Zeit) ausgetragen. Hier galt es einen Up and Down Kurs vor dem Wallufer Hafen zu segeln. Der ungünstige und vor allem aber zu schwache Wind war eine Herausforderung an das seglerische Können der Crews; nicht allen der gestarteten Boote gelang die Fahrt ins Ziel gegen den Strom. Mit großem Abstand gewann Franz Schollmayer und Crew auf der Esse850 “Firlefranz”, die unter den Siegern der vergangenen Rheinwochen keine Unbekannte ist.

Leider bestätigte sich die schwache Windvorhersage für den Pfingstsonntag. Die für eine Wettfahrt auf dem Rhein erforderlichen 2 Beaufort wurden nicht erreicht, so dass keine Wettfahrt gestartet werden konnte. Wie schon in der Vergangenheit bewiesen die Wallufer Ihr Organisationstalent und die Einsatzstärke der Mitglieder: Für die vielen auswärtigen Gäste wurde kurzerhand ein Ersatzprogramm geschneidert und eine Busfahrt durch den Rheingau, eine Wanderung zum Schiersteiner Hafen sowie eine fröhliche Geschwaderfahrt aller vorhandenen Motorboote in die Eltviller Au angeboten.

Bedauerlicherweise reichte der Wind auch am Montag nicht für eine Wettfahrt, was das Auskranen zeitlich entspannte. Auch das hatten die Wallufer bestens im Griff.

Der Kölner Yacht Club war mit vier Booten am Start und erreichte folgende Platzierungen: Elb-H-Jolle  “Koralle” mit Michael Klußmann Platz 1,   Varianta 18 “St. George” mit Klaus Hammel Platz 11, Zugvogel “Sibylle” mit Jürgen Kiel Platz 10, Sailhorse “Harakiri” mit Hans-Wilhelm Dünn Platz 3.

Text: Susanne Birke/Ulrich Rosskopf

Bild: Susanne Birke


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